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Wolf: Schreckschüsse erlaubt

In Niederösterreich haben Politik und Verwaltung auf die gestiegene Zahl von Wolfsrissen reagiert und ab sofort Vergrämungsmaßnahmen erlaubt. Jäger dürfen jetzt Schreckschüsse abgeben und Gummigeschosse einsetzen.

Mit den Maßnahmen sollen Wölfe vertrieben oder von Viehherden ferngehalten werden. Ein Grund ist, dass im Waldviertel seit Ende Juli 31 Schafe gerissen worden sind. Dabei waren die Bezirke Gmünd und Zwettl besonders betroffen. Dort dürfen die Vergrämungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Bayern: Projektil tötet Autofahrer

Ein 47-jähriger Mann aus Regensburg wurde am Montag (13. August) offenbar durch ein Projektil tödlich verletzt, als er als Beifahrer in einem Fahrzeug auf der Bundestraße 16 bei Nittenau (Landkreis Schwandorf/Bayern) unterwegs war.

Laut Polizeipräsidium Oberpfalz befuhr das Auto die Bundestraße von Regensburg nach Nittenau, als das Beifahrerfenster plötzlich zersprang. Der 61-jährige Fahrer steuerte den Wagen an der Anschlussstelle Nittenau von der Straße und kümmerte sich um den getroffenen Beifahrer. Obwohl der Rettungsdienst unmittelbar informiert wurde, starb der 47-Jährige.

Westpolen soll wildschweinfrei werden

Polen verstärkt seinen Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Im Osten, an der Grenze zu Litauen, Weißrussland und der Ukraine, sind Veterinäre gemeinsam mit Polizei und Armee auf der Suche nach verendeten Sauen. Keulungstrupps töten infizierte Schweine und desinfizieren Stallzugänge.

In Westpolen setzen die Forstämter auf den radikalen Abschuss der Schwarzkittel. Der Bestand soll auf Null reduziert werden.

Tödlicher Jagdunfall

Fünf Jäger hatten sich am vergangenen Montagabend (16. Juli) an einer Teichanlage bei Ochtrup (Kreis Steinfurt/NRW) zur Jagd auf Gänse verabredet. Dazu nahmen die Männer verschiedene Standorte ein, die voneinander getrennt waren.

Nach der Jagd wollten sich die Jäger an einem vorher besprochenen Treffpunkt einfinden. Es kamen allerdings nur vier der fünf Männer zum Treffpunkt. Daraufhin suchten die Jäger ihren Kameraden. Er wurde mit einer Schussverletzung hinter einem Maisfeld entdeckt.