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Ursula Heinen-Esser wird NRW-Umweltministerin

Ursula Heinen-Esser stammt aus Köln. Sie war von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2007 bis 2009 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium und von 2009 bis 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.

Die Diplom-Volkswirtin kennt sich daher mit der Umwelt- und Agrarpolitik aus und hat Erfahrung, um ein Ministerium zu führen. In Nordrhein-Westfalen sind Landwirtschafts- und Umweltpolitik in einem Haus gebündelt.

Sau stürmt Schnäppchenmarkt

In der Kleinstadt Püttlingen bei Saarbrücken (Saarland) ist eine Bache offenbar durch die Fußgängerzone und in einige Geschäfte gelaufen. Das berichtet der Saarländische Rundfunk.Die Sau stürmte - offenbar in Panik - eine Boutique und anschließend einen Schnäppchenmarkt. Dort wurde das verängstigte Tier von Kunden und Mitarbeitern - die den Laden hektisch verlassen hatten - eingesperrt.

Unter den inzwischen eingetroffenen Polizisten befand sich ein Jäger, der das Tier anschließend tötete. Die Polizei betont, dass die Sau waidgerecht erlegt wurde.

Wolf in Brüssel und Dresden

Seit Monaten wird in den Medien über die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland berichtet. Täglich werden wir Zeugen von Risse an Schafen, Ziegen, Fohlen, Rindern oder Hunden. Vor allem Schäfer und Landwirte sind zumindest alarmiert. Viele fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz.

Andererseits fasziniert der Großräuber viele Menschen und seine Anwesenheit in unserer europäischen Kulturlandschaft wird als Bereicherung gesehen. Der Streit zwischen Skeptikern und Befürwortern wird verbissen ausgetragen.

Gewalt gegen Jäger

Das geht aus einer Aufstellung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums hervor, die jagdpraxis.de vorliegt.

Zwischen 2014 und 2017 wurden insgesamt zwölf Fälle politisch motivierter Gewaltdelikte ermittelt, die im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Tierschutz/Tierrecht/Jagd standen.

Aus dem NRW-Innenministerium hieß es dazu: "In den vergangenen Jahren haben militante Tierrechtler vor allem Brandstiftungen begangen. Sie schrecken aber auch nicht vor Gewalt gegen Personen zurück."

Programmtipp: Töten, um zu schützen?

Die roten Eichhörnchen sind gefährdet. Die Grauhörnchen, eine invasive Art aus Nordamerika. Um die Roten zu schützen, hat der Staat die großen Grauen offiziell zum Abschuss freigegeben. Es ist ein Dilemma: Darf man massenhaft Tiere töten, um den Bestand einer anderen Tierart zu bewahren?

Dieser Frage geht der Kultursender arte in der Reportage "Englands Streit um Eichhörnchen" nach, die heute um 19.40 Uhr ausgestrahlt wird. Die Sendung ist auch in der Mediathek verfügbar.

Wolf erschossen

Eine junge Wölfin ist Anfang des Jahres auf einem Feld in der Nähe von Bonstorf am Rande der Lüneburger Heide erschossen worden. Dem Niedersächsischen Wolfsbüro zufolge wurde die illegale Tötung nun bestätigt. Bei der Untersuchung waren 18 Schrotkugeln im Kadaver des Großräubers gefunden worden. Es ist das erste Mal, dass ein Wolf im Landkreis Celle vorsätzlich getötet wurde. Das berichtet die Cellesche Zeitung.

NRW: Kabinett billigt Gesetzentwurf

Das Landeskabinett hat den Entwurf des Umweltministeriums für ein neues Landesjagdgesetz gebilligt. Jetzt können die betroffenen Verbände dazu Stellung beziehen. Anschließend wird es im Parlament diskutiert.

Die Jagdpolitik wird im einwohnerstärksten Bundesland seit Jahren kontrovers diskutiert. Unter der Regierung von SPD und Grünen wurde die Jagd eingeschränkt. Die seit vergangenem Jahr regierende CDU will gemeinsam mit der FDP wieder den Jägern entgegenkommen.

Grenzüberschreitende Jagd auf Nutria

An den Gewässern im westlichen Münsterland breiten sich Nutria stark aus. Von dort stoßen sie auch in die Niederlande vor und bedrohen dort Deiche und Dämme.

Seit Montag (7. Mai 2018) dürfen deshalb niederländische Schädlingsbekämpfer auch auf der deutschen Seite der Grenze zwischen Ahaus und Zwillbrock (Kreis Borken/NRW) Nutria nachstellen. Das berichtet der WDR.

Ist PETA gemeinnützig?

Körperschaften oder Vereine, die Straftaten begehen, dazu aufrufen oder diese nachträglich relativieren, sollen nicht mehr als gemeinnützig anerkannt werden.

Einen entsprechenden Antrag hat die FDP-Bundestagsfraktion am vergangenen Montag (30.4.) beschlossen. Er soll Mitte Mai in den Deutschen Bundestag eingebracht werden. Anschließend wird sich der zuständige Ausschuss damit befassen.